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Schallschutz

Der Schallschutz von Bauelementen wird mittels eines genormten Verfahrens im Labor ermittelt. Das Ergebnis dieser Prüfung ist das bewertete Schalldämm-Maß Rw und wird in dB angegeben (z.B. 43dB).

Das Schalldämm-Maß R eines Bauteils ist von der Frequenz des Schalls abhängig, wobei sich der bauakustische Bereich von 100 Hz bis 3150 Hz erstreckt.

Im Allgemeinen dämmen Bauelemente tiefe Frequenzen weniger gut, als hohe Frequenzen. Dies relativiert sich jedoch durch das unterschiedliche Hörempfinden des menschlichen Ohres, das den Schall tieferer Frequenzen weniger gut wahrnimmt als den Schall mittlerer und hoher Frequenzen. Diese Schwächung wird durch zusätzliche sogenannte Spektrumanpassungswerte C und Ctr berücksichtigt.
Beispiel: 43dB (-1;-4). Das heißt, dass dieses Element die tiefen Frequenzen um -4 dB weniger gut dämmt als die hohen (-1). Im Durchschnitt über den gesamten bauakustisch relevanten Frequenzbereich weist das Element eine Schalldämmung von 43dB auf.

Eine Verbesserung der Schalldämmung um 10 dB bewirkt eine Halbierung der abgegeben Schallleistung, d.h. des Lärms.

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