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Schallschutz

Schallschutz

Trotz belebter Umgebung entspannt wohnen


Vom Stress abschalten, Zuhause die Füße hochlegen und die Ruhe genießen:
Im hektischen Alltag wird das immer wichtiger. Um dem Lärm des Straßenverkehrs im eigenen Wohnzimmer zu entkommen, lohnt sich eine Investition in Schallschutzfenster.

Je größer die Fensterfläche in der Außenwand ist, umso weniger kann das höher dämmende Wandmaterial den Lärm abschirmen. Die richtige Wahl beim Fensterkauf spielt in Sachen Lärmschutz also eine wichtige Rolle. Schallschutzfenster zeichnen sich besonders durch eine hohe Fugendichtheit, einen großen Scheibenabstand - häufig mit Edelgasbefüllung - sowie die Gesamtdicke der Bauteile aus.

Um einen erholsamen Schlaf zu bekommen, spielt Lärmdämmung gerade im Schlafzimmer eine wichtige Rolle. Durch unterschiedliche Schallschutzklassen, je nach Zimmer und Wohnort, kann der Wohnkomfort erhöht werden. Bei den Schallschutzklassen wird das Schalldämmmaß in Dezibel (dB) gemessen. Hier gilt: umso höher die dB Schalldämmung, umso weniger Außengeräusche dringen nach innen.

Lärm dringt vor allem aber auch durch Fugen, Ritzen und Öffnungen in die eigenen vier Wände. Daher ist bei der Montage von neuen schallisolierenden Fenstern Genauigkeit gefragt. Um einen nahtlosen Anschluss von Mauerwerk und Fensterrahmen zu gewährleisten, lohnt es sich die Montage vom Fachmann durchführen zu lassen.

Übrigens: Oftmals wird beim Einbau der Schallschutzfenster der alte Rollladen belassen. Durch den nicht gedämmten Rollladenkasten dringt somit trotz der neuen Fenster weiterhin Lärm ins Eigenheim. Abhilfe schaffen hier eine spezielle Schallschutzeinlage oder ein speziell gedämmter Rollladenaufsatzkasten.

 

Technische Erklärung


Der Schallschutz von Bauelementen wird mittels eines genormten Verfahrens im Labor ermittelt. Das Ergebnis dieser Prüfung ist das bewertete Schalldämm-Maß Rw und wird in dB angegeben (z.B. 43dB).

Das Schalldämm-Maß R eines Bauteils ist von der Frequenz des Schalls abhängig, wobei sich der bauakustische Bereich von 100 Hz bis 3150 Hz erstreckt.

Im Allgemeinen dämmen Bauelemente tiefe Frequenzen weniger gut, als hohe Frequenzen. Dies relativiert sich jedoch durch das unterschiedliche Hörempfinden des menschlichen Ohres, das den Schall tieferer Frequenzen weniger gut wahrnimmt als den Schall mittlerer und hoher Frequenzen. Diese Schwächung wird durch zusätzliche sogenannte Spektrumanpassungswerte C und Ctr berücksichtigt.
Beispiel: 43dB (-1;-4). Das heißt, dass dieses Element die tiefen Frequenzen um -4 dB weniger gut dämmt als die hohen um -1. Im Durchschnitt über den gesamten bauakustisch relevanten Frequenzbereich weist das Element eine Schalldämmung von 43dB auf.

Eine Verbesserung der Schalldämmung um 10 dB bewirkt eine Halbierung der abgegeben Schallleistung, d.h. des Lärms.

 

Eine Übersichtstabelle zur Beurteilung von Schallpegel, Schallquelle und Gefahr finden Sie im folgenden Link

TYPISCHE SCHALLPEGEL (ungefähre Richtwerte, abhängig von der Entfernung der Schallquelle, hier typische Entfernung)

(Quelle: www.tabelle.info)

 

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