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Kondensation

Als Kondensation (Tauwasserbildung) bezeichnet man den Übergang eines Stoffes vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand.
Kondensat (Tauwasser) bildet sich dann, wenn eine Oberfläche kälter ist als die angrenzende Luft (z.B. beschlagene PKW-Scheiben).

Tauwasserbildung auf außenseitigen Scheibenoberfläche:
Bei hoch wärmedämmenden Isoliergläsern (z.B. 3-fach Isolierglas) wird besonders wenig Wärme von innen nach außen abgegeben. Folglich bleibt die Heizwärme im Raum und die Außenscheibe kalt. Durch Ausstrahlung kann die Scheibenaußenfläche kälter sein als die umgebende Luft.  An Tagen mit hoher Luftfeuchte (Nebel) oder in den frühen Morgenstunden kann es somit zur Tauwasserbildung an der Scheibenaußenfläche kommen.
Dieses Phänomen ist abhängig von U-Wert der Scheibe, Luftfeuchtigkeit, Luftströmung, Innen- u. Außentemperatur und stellt keinen Mangel dar, sondern ist ein Zeichen für die gute Wärmedämmung der Scheibe.

Tauwasserbildung auf der raumseitigen Scheibenoberfläche:
Kondensat auf Innenscheiben bildet sich meist in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit (z.B. Bad, Küche). Auch eine Behinderung der Luftzirkulation, z. B. durch tiefe Laibungen, Vorhänge, Blumentöpfe, Blumenkästen, Jaloussetten sowie durch ungünstige Anordnung der Heizkörper kann die Tauwasserbildung fördern.

Tipp dazu: Lüftung in Wohngebäuden

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